Enthüllt: so Planen Sie eine Alarmanlage richtig!


Experte verrät seine besten Tipps

Haben Sie schon über die Anschaffung einer Alarmanlage nachgedacht? Wenn Sie Ihr Zuhause oder Ihr Gewerbe schützen wollen, empfiehlt die Polizei eine Kombination aus mechanischen und elektronischen Einbruchschutz. Dabei dient der mechanische Einbruchschutz, die Zeit zum Eindringen zu erschweren. Der elektronische Einbruchschutz meldet den Versuch und das Eindringen. Auf diese Weise werden vielen Einbruchversuche bereits abgebrochen und bei einigen wird sogar Hilfe geholt. So schützen Sie sich vor Einbrechern und Dieben.

Alarmanlage mit Smart Home

Der Vorteil für Sie besteht darin, dass Sie ein modernes Alarmanlagen-System erweitern können.

Viele Kunden beginnen mit dem klassischen Einbruchschutz und erweitern im Laufe der Zeit, Ihre Technik mit Smart Home Elementen wie zum Beispiel:

  • Wassermelder
  • Heizungssteuerung
  • Rauchmelder
  • Lichtsteuerung
  • Steckdosen Schaltung
Alarmanlage mit Smart Home

Wie funktionieren Alarmanlagen?

Eine gute Absicherung beginnt mit einem Magnetkontakt an der Eingangstür. Dieser Kontakt wird auch der Einzige sein, welcher Zeitverzögert (häufig werden hier 20 Sekunden benutzt) wird. Im Eingangsbereich wird das Bedienteil montiert, womit Sie Ihre Alarmanlage ein- und ausschalten.

Wenn Sie jetzt Ihr Zuhause betreten, schalten Sie zuerst Ihr Alarmsystem unscharf (aus).

Zusätzlich zu der Eingangstür werden alle Fenster und Terrassentüren mit Kontakten ausgestattet.

Moderne Funkalarmanlagen ersparen Ihnen aufwendiges Verlegen von Kabeln. Der Magnetkontakt ( auch Öffnungsmelder oder Tür-Fenster-Kontakte genannt) sollte unbedingt einen Sabotagekontakt besitzen, gute Batterien und sichere Frequenzen.

Die Magnetkontakte werden an einem klappbaren Fenster immer oben montiert. Ich weiß das einige Errichter Ihnen anbieten die Kontakte am unteren Teil zu montieren, damit Sie in der Nacht im Schlafzimmer das Fenster kippen können. Lassen Sie sich darauf nicht ein. Denn ein gekipptes ist ein ungeschütztes Fenster für Versicherungen und Einbrecher ein offenes Fenster.

Tipp: Verwenden Sie in dem Fall oben und unten einen Magnetkontakt. Auf diese Weise können Sie Ihrem Alarmsystem beibringen, dass im Hausmodus – also in der Nacht, der obere Kontakt inaktiv ist und der untere aktiv. 

Verwendung einer Alarmanlage

Wenn alle Türen und Fenster mit Kontakten abgesichert sind, haben wir die Außenhaut Ihres Objektes geschützt. Der große Vorteil einer Außenhaut-Absicherung besteht darin, dass Sie die Alarmanlage auch in der Nacht einschalten können.

  • In der Nacht aktivieren Sie den Nachtmodus. Das heißt, alle Türen und Fenster im Erdgeschoss, bzw. alle Fenster außer die Schlafzimmer. Auf diese Weise können Sie sich frei im Haus bewegen. Im Falle eines Einbruchversuches, bekommen Sie sofort einen Alarm.
  • Wenn Sie das Haus verlassen, aktivieren Sie alle Kontakte, inklusive der Bewegungsmelder.

Fallenwege im Haus schützen

Um die Haussicherheit noch mehr zu erhöhen, sollte man im Objekt noch mindestens einen Bewegungsmelder planen.

Mit Bewegungsmeldern sichern Sie alle Fallenwege. Das bedeutet, die Wege in denen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Raumwechsel stattfindet.

In der Regel sind das alle Flure und große Räume.

Die Kombination aus Bewegungsmeldern und der Außenhaut-Absicherung bietet Ihnen bereits einen guten Einbruchschutz.

Trotzdem fehlen noch zwei wichtige Alarmanlagen-Komponenten.

Der Panik-Knopf als sinnvolle Ergänzung

Mit der Konfiguration Ihrer Einbruchmeldezentrale wird empfohlen, möglichst viele Einbruch- und Überfall-Szenarien abzusichern.

Wenn Sie jetzt Tagsüber die Alarmanlage nicht eingeschalten haben,  ist es sinnvoll einen Panik-Knopf im Haus zu haben, der rund um die Uhr aktiv ist. 

Wenn Sie jetzt in einer Gefahrensituation sind und den Knopf drücken, lösen damit einen Alarm aus, der im besten Fall auch nach Außen weitergeleitet wird ( z.B. auf eine Leitstelle).

Meinen Kunden empfehle ich immer einen Panik-Knopf im Schlafzimmer und meinen Kunden im Gewerbe im hinteren Teil des Ladens.

Die Außensirene Ihrer Alarmanlage

Viele meiner Kunden fürchten bei dem Einbau einer Alarmanlage immer, dass Sie jetzt nach Außen bereits signalisieren, dass es im Objekt besonders viel zu holen gibt.

Die Angst kann ich Ihnen nehmen. Sicher kann es passieren, dass der Einbruchversuch trotzdem gewagt wird. So kann ein Einbrecher testen ob Ihre Alarmanlage aktiv ist.

Doch seien wir mal ehrlich. Wie viele Häuser in Ihrer Nachbarschaft sind ungeschützt?

In der Regel weit mehr als die Hälfte. Denken Sie das ein Einbrecher dann noch das Risiko eingeht, wenn es in der Nachbarschaft viele ungesicherte Ziele gibt? Das belegen sogar die Statistiken der Polizei.

Ist eine Außensirene sinnvoll?

Die Vorteile einer Außensirene sind die akustische und optische Alarmierung. Mit 120db im Ohr wird es viel schwerer den Einbruch vorzusetzen. Die optische Alarmierung zeigt auch aus weiteren Entfernungen, wo der Alarm herkommt und die Polizei weiß schneller wo sie hinmüssen. Zudem lautet eine der wichtigsten Empfehlungen: Abschreckung.

Je schwerer es man den potentiellen Einbrechern macht, desto besser.

DieserArtikel basiert auf jahrelanger Erfahrung und ich hoffe es hilft Ihnen weiter. Vielen Dank für Ihren Besuch und schauen Sie auch mal bei meinen anderen Artikeln vorbei.

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